Es ist ein normaler Samstag und wir haben frei. Geplagt von Rueckenschmerzen weil Zwiebeln es sich angewoehnt haben in der Erde zu wachsen, koennen wir nicht viel machen. Zeit die unendliche Leere im Kopf zu ordnen und sich in Erinnerung zu baden.
Am 25. Dezember sind meine Eltern in Sydney mit der Familie Stautmeister angekommen. Wir hatten das unglaubliche Glueck in demselben Hotel naechtigen zu duerfen wie meine Eltern. Das ist, als wuerde man alle seine Weihnachtsgeschenke mit einmal bekommen, aus der Vergangenheit, da man ja in Zukunft noch Geschenke bekommen moechte
! Nachdem wir Monate lang nur auf unserer Air Matress geschlafen haben und davor die Tage in unserem Auto, war ein richtiges !!! Bett wie eine Geschenk von Gott. Wir hatten sogar einen kleinen Kuehlschrank und ein eigenes Bad. Das Beste, ACHTUNG, festhalten, wir hatten einen eigenen TV. Nun konnte auch ich mal wieder Die Simpsons schauen. Das alles war schon unglaublich und es wurde dadurch getopt, dass wir ja nun meine Eltern fuer ein paar Tage in Sydney hatten.
Am selben Abend haben wir noch einen kleinen Rundgang durch die schoene George St. gemacht und waren auf der Suche nach einem schoenen Restaurant, in dem man das Wiedersehen etwas feiern konnte. Leider hat fast alles in Australien an Feiertagen geschlossen. Ist halt nicht alles wie in Deutschland. Am Ende sind wir dann jedenfalls in ein Chinesisches Restaurant gegangen. Nach einem leckeren Essen mit viel Gemuese und Chicken haben wir uns wieder auf den Rueckweg gemacht.
Am naechsten Tag sind wir wieder mit meinen Eltern und Stautmeisters Essen gegangen. In einem fuer Backpackerverrhaeltnisse sehr nobelen Restaurant und natuerlich mit viel viel zu kleinen Portionen
! Danach ging es dann wieder in die Innenstadt in einen Pub wo wir uns das Australische Bier haben schmecken lassen. Zu unserer Vergnuegung hat uns noch ein betrunkener Australieer belustigt. Als wir uns endlich von ihm verabschieden konnten ging es weiter. Im naechsten Pub war es natuerlich noch lauter und voller, deswegen haben wir nur schnell ein Bier in uns hineingeschuettet. Fuer uns Deutsche natuerlich kein Problem
!Wir haben uns fuer den naechsten Tag eine Zeit ausgemacht und sind in unser Hotelzimmer gegangen.
Am naechsten Tag haben wir dann unseren Stadtrundgang mit meinem Eltern genossen. Eigentlich sind Ainina und ich nicht so die super Anhaenger von solchen Riesenstaedten, was daran liegen mag, dass wir in solchen kleinen und schoenen Stadtchen wie Weinboehla und Coswig aufgewachsen sind, aber wenn man die richtigen Wege geht ,dann findet man auch in solch einer Riesenstadt eine paar schoene Ecken.
Wir haben uns den Hafen angeschaut und sind weiter Richtung Harbour Bridge und Opera House gelaufen. Da Sydney eine sehr grosse Stadt ist, hat die alles viel Zeit in Anspruch genommen. Aber das war gut so, denn so konnte man sich auch in aller Ruhe unterhalten. Wandern ist halt doch nicht so bloede und oede wie man denkt. Kann mich noch gut daran erinnern wie Dura Cell (Ich) manchmal nicht mehr wollte und dann erstmal neue Batterien brauchte (Suesses
) . Nun laeuft das alles schon viel reibungsloser ab. An der Harbour Bridge sind wir ueber einen sehr schoenen, im Stil der Bridge gehaltenen, Markt gelaufen. Dort habe ich auch ein kleines Weihnachtsgeschenk fuer meine Schwester gefunden, was sie natuerlich noch nicht wissen darf, bis sie es bekommen hat. Also ueberlese das jetzt mal bitte. Auf Grund dieser langen und kraefteraubenden Wanderung brauchten wie eine schnelle und energiereiche Staerkung. Da tauchte auch schon wie eine Tempel in der Ferne ein MC Donalds auf der George St auf. Ainina und ich waren sofort davon ueberzeugt, dass wir dort unsere benoetigte Staerkung erhalten und dementsprechen war es auch. Der duftend leckere Double Quater Pounder wollte vor meinem Mund einfach keinen Halt mehr machen und wurde genuesslich von mir verspeist. Auch Ainina hatte sichtlich Vergnuegen mit Ihrem Chickenburger. Danach war definitiv erstmal eine kleine Mittagsruhe angebracht. Also haben wir uns wieder zurueck ins Hotel begeben. Am Abend haben wir uns nochmal ein Essen mit Stautmeister geniessen lassen und haben ueber Dies uns Das geplaudert. Da von Stautmeisters die Tochter auch schon in Australien war, gab es da viel auszutauschen. Es ist doch immer wieder erstaunlich wie unterschiedlich von jedem die Wege in Australien verlaufen koennen.
Am naechsten Tag mussten wir uns schon wieder von meinen Eltern verabschieden. Eine Woche mehr mit Ihnen waere definitiv sehr schoen gewesen, aber sie hatte ja noch zwei sehr schoene und spannende Wochen in Neuseeland vor sich.
Wir bedanken uns hiermit fuer Alles, was wir unternommen haben und wir haben alles sehr genossen.
Stolz, dass unsere Eltern sehr stolz auf uns sind, ging es dann letzendlich wieder auf unseren Campingplatz zurueck wo unsere Schaefchen schon auf uns gewartet haben
!

Was für schöne Bilder und Erinnerungen! Toll Ainina, dass es im Queen Victoria Building doch mit einem Familienfoto geklappt hat! Nun hat uns alle der Alltag wieder eingeholt, machen wir also das beste draus – no worries, oder?
Liebe Grüße aus dem kalten Norden von MC und VJ
Von: MC am Januar 25, 2010
um 1:46 pm
Mann, ist das langweilig hier auf der Seite! Passiert ja gar nix mehr…
Wann werden wieder neue Stories und Fotos eingestellt?
Herzliche Grüße aus dem verschneiten Deutschland nach down under von MC und VJ
Von: MC am Februar 11, 2010
um 2:17 pm